Im Rahmen dieses Programms arbeiten wir mit der
Luisenschule (Grundschule) in Oberhausen als Pilotschule für dieses Programm seit 2007 zusammen (Stand 12/2008).
Die Kosten für den einzelnen Teilnehmer richten sich bei Streicherklassen zunächst nach den Faktoren Gruppengröße und Vertragslaufzeit. Bei Streicherklassen soll die Beitragshöhe jedes Schülers gleich hoch sein, so dass mit durchschnittlichen Gruppengrößen gerechnet wird. Die Laufzeit der Verträge im Rahmen der Streicherklasse beträgt jeweils ein Schuljahr.
Start ist nicht zum Schuljahresbeginn, sondern erst zum Halbjahreswechsel im Februar, da die Erstklässler zunächst an der Schule "ankommen" sollen. Bei den Anfängern im ersten Unterrichtsjahr nehmen sechs Teilnehmer pro Gruppe am Instrumentalunterricht teil, bei den Fortgeschrittenen (jedes weitere Unterrichtsjahr) vier. Eine Kostenübersicht finden Sie HIER.
Viele Ziele von Kooperationsprogrammen zwischen Schule und Musikschule sind gleich:
- Musizieren als Kulturgut soll - ähnlich wie Sport - JEDEM ermöglicht werden.
- Besonders gemeinsames Musizieren hat positive Nebeneffekte, die nicht nur an Schulen gefragt sind: So ist beispielsweise zu beobachten, dass in Kleingruppen oder gar im Klassenverband musizierende Kinder oft teamfähiger sind, sich nicht so schnell entmutigen lassen und auch in den "Hauptfächern" konzentrierter arbeiten. (Schlagworte: Sozialkompetenz, Frustrationstoleranz usw.)
Regelmäßige gemeinsame Orchesterproben zeichnen die Stärke von Streicherklassen aus:
Die Kinder erarbeiten im Instrumentalunterricht in ihren Kleingruppen die Stücke, die in den Orchesterproben, die an zusätzlichen Terminen stattfinden, gewissermaßen zusammen gesetzt werden.
Durch die Arbeit an einem gemeinsamen Ziel wird der Teamgeist der Kinder besonders stark gefördert.