Im Rahmen dieses Programms arbeiten wir mit 9
Schulen zusammen (Stand 12/2009).
Bei Bläserklassen wird die
Musikschule besonders stark in den regulären Musikunterricht der Schule
eingebunden:
Der Musikunterricht der 5. und 6.
Klasse, der wöchentlich zwei Schulstunden umfasst, wird ergänzt durch eine
Instrumentalunterrichtsstunde, die durch Lehrer der Musikschule erteilt wird und
durch Beiträge der Eltern bezahlt wird. Ausgegangen wird pro Bläserklasse von 30
Kindern, die in fünf 6er Gruppen aufgeteilt die Instrumente Querflöte,
Klarinette, Altsaxophon, Trompete, Posaune und Euphonium erlernen. Posaune und
Euphonium werden gemeinsam unterrichtet.
Die Kinder erarbeiten im
Instrumentalunterricht in Kleingruppen meist die Stücke, die in den
Orchesterproben, die im regulären Musikunterricht stattfinden, gewissermaßen
zusammen gesetzt werden.
Durch die Arbeit an einem gemeinsamen Ziel wird der
für den Klassenverband wichtige Teamgeist besonders stark gefördert.
Viele Ziele von Kooperationsprogrammen zwischen Schule
und Musikschule sind gleich:
- Musizieren als Kulturgut soll - ähnlich wie Sport -
JEDEM ermöglicht werden.
- Besonders
gemeinsames Musizieren hat positive Nebeneffekte, die nicht
nur an Schulen gefragt sind: So ist beispielsweise zu beobachten, dass in
Kleingruppen oder gar im Klassenverband musizierende Kinder oft teamfähiger
sind, sich nicht so schnell entmutigen lassen und auch in den "Hauptfächern"
konzentrierter arbeiten. (Schlagworte: Sozialkompetenz,
Frustrationstoleranz usw.)
Die Kosten für den einzelnen Teilnehmer
richten sich bei Bläserklassen zunächst nach den Faktoren Gruppengröße
und Vertragslaufzeit.
Bei Bläserklassen
soll die Beitragshöhe jedes Schülers gleich hoch sein, so dass mit
durchschnittlichen Gruppengrößen gerechnet wird. Die Kursdauer einer
Bläserklasse beträgt je nach Vereinbarung zwischen uns und der
Kooperationsschule meist zwei, aber wenigstens ein
Schuljahr.
Eine Kostenübersicht finden Sie HIER.
Weitere Details zum Thema Bläserklasse
finden Sie HIER.